Die zunehmende Digitalisierung des Zahlungsverkehrs in Argentinien hat in den vergangenen Jahren zu einem deutlichen Anstieg elektronischer Transaktionen geführt, wobei laut informó iproup.com insbesondere mobile Zahlungsdienste und E Wallet Lösungen ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichneten. Parallel zu dieser Entwicklung hat sich jedoch auch die Angriffsfläche für Cyberkriminalität erweitert, was die Cybersicherheit zu einem zentralen Faktor für Vertrauen, Marktstabilität und regulatorische Kontrolle macht. Die Analyse der Sicherheitsarchitektur zeigt ein komplexes Zusammenspiel aus technologischen Standards, staatlicher Aufsicht und praktischen Nutzergewohnheiten.
Regulatorischer Rahmen und institutionelle Aufsicht
Die rechtliche Grundlage für die Absicherung digitaler Zahlungsvorgänge in Argentinien wird maßgeblich durch die Banco Central de la República Argentina geprägt, die verbindliche Sicherheitsanforderungen für Zahlungsdienstleister definiert. Diese Vorgaben betreffen unter anderem Verschlüsselungsstandards, Identitätsprüfung und Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen. Ergänzend dazu existieren nationale Datenschutzregelungen, die sich in Struktur und Zielsetzung an internationalen Modellen wie der europäischen DSGVO orientieren, jedoch spezifisch auf den argentinischen Markt zugeschnitten sind.

