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Das pädagogische Konzept der MS St. Andrä

Wir als Schule

Unserem speziellen Status als Schule, die von vielen SchülerInnen mit nicht deutscher Muttersprache besucht wird, sind wir uns sehr bewusst. Aus diesem Grund legen wir besonderes Augenmerk auf die unterschiedliche soziale und kulturelle Herkunft und/oder die besonderen Bedürfnisse unserer Lernenden. Wir sind eine Schule der Nationen.

Eckpfeiler pädagogischen Handelns

Teamteaching

In den Hauptfächern (M, E, D) werden die Lernenden durchgehend von zwei LehrerInnen unterrichtet. Auch in anderen Fächern passiert Teamteaching – vor allem dann, wenn die Lernenden aufgrund ihrer sprachlichen oder kulturellen Bedürfnisse durch diese vermehrte Unterstützung zielgerichtet profitieren können.

Integration

SonderpädagogInnen unterstützen Kinder mit Förderbedarf beim Erreichen der bildungs- und sozialrelevanten Meilensteine, um diese so auf ein kompetentes und eigenständiges Leben vorzubereiten.

Differenzierung & Individualisierung

Die Lernenden werden dort abgeholt, wo sie stehen. Auf diverse Leistungs- und Sprachniveaus wird Rücksicht genommen. Alle Lernenden sollen von Förderung und Forderung profitieren, die auf ihre individuellen Bedürfnisse adäquat zugeschnitten sind.

Fächerübergreifender & Offener Unterricht

Verknüpfungen werden in jenen Fachbereichen geschaffen, die sinnvoll sind. Alle Fächer beziehen den Aspekt der digitalen Grundbildung mit in den Unterricht ein. Die Lernenden üben – beispielsweise durch Arbeit mit Wochenplänen – auch, die eigene Zeit sinnvoll einzuteilen und mit den eigenen Ressourcen ökonomisch umzugehen.

Leistungsbeurteilung

Die Beurteilung der Leistungsergebnisse soll transparent, aussagekräftig und gerecht erfolgen. KELGespräche (Kind-Eltern-Lehrer), bei denen das Hauptaugenmerk auf der Selbstevaluation der Lernenden liegt, sind genauso Teil unseres Schulalltags wie die Verwendung einer Ergänzenden Differenzierenden Leistungsbeschreibung (EDL), welche den Lernenden ihre Stärken nochmals vor Augen führt und ihnen schriftlich bestätigen kann.

Kompetenzen ausbilden und festigen

Sprachkompetenz

„Deutsch als Zweitsprache“ auch abseits des Stundenausmaßes der DFK und des DFU integrativ im Regelunterricht, Stammschule für Muttersprachenunterricht in Graz, Sprachentausch.

Lesekompetenz

Wöchentliche Deutsch-Lese-Stunde auf allen Schulstufen als unverbindliche Übung, Lesetagebücher und Lesepässe, Buch des Monats, Lesechallenge, Klassenlektüre, ZiS-Zeitungsprojekt und andere Leseprojekte.

Sozialkompetenz

Peer-Kooperation, Projekt „Sichere Schule“ der Gewaltschutz-Akademie, Kernentwicklungsteam (KET) zum Thema Gewaltprävention, Schulsozialarbeit, Lektüre (siehe Lesekompetenz) zu Themen wie „gewaltfreie Konfliktlösung“, „gemeinschaftliches Miteinander“ und „Integration“ sowie „Toleranz“, Soziales Lernen.

Teamfähigkeit

Arbeiten in Teams, mit Partnern und in Gruppen.

Selbstständigkeit

Einschätzung eigener Leistungsfähigkeit, dementsprechende Auswahl und Bearbeitung von Aufgaben, Setzung eigener Lernschwerpunkte, Bearbeitung von Plänen.

Umgang mit Informationstechnologien

Digitale Grundbildung (DG) als verbindliche Übung auf allen Schulstufen, digitales Lernen auch in diversen Fächern integriert, Lernplattform MS-Teams.

Stärken erkennen und fördern

Erstsprachenunterricht

Wichtiges pädagogisches Angebot für lebensweltlich mehrsprachige SchülerInnen, neben dem Aufbau von Deutsch an eine vertraute Sprache anknüpfen, Mehrsprachigkeit als Chance und Schlüsselqualifikation.

Begabtenförderung

Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften, Computer Science, Sport oder auch Musik.

Lebensnahes Lernen